NEOS lehnen Tariferhöhung über 4,2 % für städtische Seniorenwohnhäuser ab

Huber: „SPÖ holt sich Körberlgeld für Stadtbudget.“

NEOS lehnen die Tariferhöhung über 4,2 % für städtische Seniorenwohnhäuser ab. ‚Sozialstadträtin‘ Mag. Anja Hagenauer argumentiert die Tariferhöhung aufgrund der Implementierung neuer Wohnformen, der Einführung eines neuen Ernährungskonzeptes und die Verblisterung bei der Medikamentengebarung. Dieser dünnen Argumentationssuppe können wir NEOS nicht zustimmen“, stellt NEOS Sozialsprecher Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Bei der Implementierung neuer Wohnformen hätte sich die Stadt vorher überlegen müssen, ob diese finanziell möglich sind. Die Einführung eines Ernährungskonzeptes ist eine einmalige Ausgabe und die Verblisterung bei der Medikamentengebarung spart sogar Personalressourcen ein.

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Seniorenwohnheim in Taxham, Haus 1 (Quelle: honorarfreies Pressebild Stadt Salzburg)

Der tatsächliche Grund der Tariferhöhung, die rund € 200.000 ins Stadtbudget spülen soll, ist aber ein anderer: „Die Tariferhöhung wird fällig, weil die Stadt steigende Mietzahlungen für die Seniorenwohnhäuser an die GSWB entrichten muss. NEOS Klubobmann Dr. Starzer hat durch eine Anfrage an Bürgermeister Dr. Schaden erfahren, dass die Mietzahlungen der Stadt an die GSWB abermals drastisch steigen werden“, sagt Huber und fügt an: „Für das Seniorenwohnheim Taxham betragen die zusätzlichen Annuitätenzahlungen zwischen 253.200,- € und 479.900,- € für das kommende Jahr. Beim Seniorenwohnheim Liefering zusätzlich zwischen 229.200,- € und 404.600,- €.“

Ganz offensichtlich will man sich die Steigerung der Annuitätenzahlungen nun bei den Bewohnerinnen und Bewohnern wiederholen, die rein gar nichts für das Missmanagement der Stadt zu tun haben. Es ist einer SPÖ unwürdig, sich die Mietzahlungen an die GSWB über die Tariferhöhung für die Seniorenwohnhäuser zu holen und somit so ein zusätzliches Körberlgeld zu lukrieren“, stellt Huber abschließend fest.