Heute ist Welt-Diabetes-Tag: 6 % aller Österreicher haben Diabetes mellitus

Huber: „Nachhaltige und wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen und Kampagnen sind gefordert.“

Der heutige 14. November, der internationale Welt-Diabetes-Tag, rückt Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Diabetes ins öffentliche Bewusstsein. Als Arzt und niedergelassener Internist ist für NEOS Gesundheitssprecher, Gemeinderat Dr. Sebastian Huber Aufklärung und Vorbeugung gegen Diabetes ein zentrales Anliegen: „Rund sechs Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher, das sind rund 430.000 Menschen, haben einen ärztlich diagnostizierten Diabetes. Weitere geschätzte 150.000 bis 200.000 Diabetesfälle – das sind zwei bis drei Prozent der Bevölkerung – sind noch nicht diagnostiziert“ weiß Huber und fügt an: „Betroffene müssen sich täglich mit ihrer chronischen Erkrankung und deren Management auseinandersetzen. Die österreichische Politik sowie die österreichische Gesellschaft müssen sich dieser Erkrankung stellen.

 

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Internist und GR Sebastian Huber

Für NEOS steht fest, dass das Problem „Diabetes“ nicht länger aufgeschoben oder auf die leichte Schulter genommen werden darf: „Bei schlecht behandeltem Diabetes kommt es zu einer Schädigung kleiner und größerer Blutgefäße. Diese führt u.a. zu Augenschäden bis hin zur Blindheit, zu Nierenversagen und zu Nervenschädigungen. Die Schädigung größerer Gefäße kann Herzinfarkte und Schlaganfälle zur Folge haben“, stellt Huber fest und fügt an: „Eine optimale Diabetes-Behandlung ist deshalb extrem wichtig, denn bei optimaler Therapie können gefährlichen Komplikationen und teure Diabetes-bedingte Folgeerkrankungen in den meisten Fällen vermieden werden.“

Die Politik ist gefordert, für die österreichischen Diabetes Patientinnen und Patienten eine moderne Behandlung zu ermöglichen: „Dazu gehört eine intensive Aufklärung über die individuelle Lebensführung, Ernährung Sport und Bewegung“ sagt Huber und fügt abschließend an: „Alle politisch Verantwortlichen sind aufgefordert Diabetes ernst zu nehmen und nachhaltige und wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen und -kampagnen sowie eine umfassende medizinisch-ärztliche Betreuung sicherzustellen. Ansonsten besteht die Gefahr, den Ruf eines der besten Gesundheitssysteme der Welt zu haben, zu verlieren.“