Sebastian Huber

#huberontour bei „Neustart“ und „Sexualberatungsstelle“

Im Rahmen von #huberontour besuchte ich heute wieder zwei Sozialvereine.

Den Anfang machte der Verein „Neustart“. Der Leiter Dr. Johannes Bernegger zeigte mir u.a. auch den „Saftladen“, wo wir mit Sozialarbeitern und Besucher sprachen. Erst wenn man eine Institution wie „Neustart“ besucht, merkt man, wie wichtig und wertvoll sie ist. Jedes Rädchen passt perfekt in das andere und so werden u.a. „Anti-Gewalt-Trainings“, „klassische“ Bewährungshilfe, Haftentlassenenhilfe oder „Tatausgleich“ angeboten. Ausführlich widmeten wir uns im anschließenden Gespräch der Schulsozialarbeit. Dr. Bernegger sagte mir, dass im Jahr 2013 u.a. an sieben Salzburger Schulen in 936 persönlichen Kontakten Schülerinnen und Schüler beraten und betreut wurden. Hier merkt man einmal mehr, dass jeder Euro, der in Sozialarbeit investiert wird, doppelt und dreifach zurückkommt.

Nach dem Besuch bei „Neustart“ war ich in der „Sexualberatungsstelle“ zu Gast. Sie wurde 1986 gegründet und wir von Stadt, Land und dem „Familienministerium“ finanziert.
In einem sehr spannenden und interessanten Gespräch wurden mir die „Kernaufgaben“ – Beratung, Psychotherapie, Aufklärung und Aufklärung – der Sexualberatungsstelle näher gebracht. Sieht man sich die Statistiken der Sexualberatungsstelle hinsichtlich Beratungsinhalt, Geschlecht, Herkunft und Alter genauer an, so erkennt man sofort, welch hohe Bedeutung diese Institution in Salzburg hat.
Leider wird von der Politik dies nicht immer so gesehen. Auch die Sexualberatungsstelle ist, wie so viele Sozialvereine, eines der Opfer des Finanzskandals. Von Seiten des Landes wurde ihr Budget reduziert.

Ich möchte mich auf jeden Fall bei beiden Vereinen für die offene und vielschichtige Information bedanken. Ich werde, so gut ich es kann, beide Vereine jederzeit unterstützen!

Links:
http://www.neustart.at/at/de/unsere_kontakte/Salzburg/
http://www.sexualberatung-salzburg.at/