Sebastian Huber

Viel­zahl an An­re­gun­gen der An­rai­ner zum Aus­tria Sta­di­on!

Als vol­len Er­folg sehen NEOS Sport­spre­cher Dr. Se­bas­ti­an Huber und NEOS Pla­nungs­spre­cher Lukas Rößl­hu­ber die „Red Mit“-Ver­an­stal­tung des NEOS Ge­mein­de­rats­klubs zum Aus­bau des Aus­tria Sta­di­ons in Max­glan am Donnerstag, 19.03.2015: „Eine Viel­zahl an An­re­gun­gen von An­rai­ne­rin­nen und An­rai­nern des Aus­tria ‚Sta­di­ons‘ sind in den letz­ten Tagen im NEOS Klub ein­ge­trof­fen. Diese hohe Be­tei­li­gung zeigt uns, dass bei den An­rai­nern ein Ge­sprächs­be­darf ab­so­lut vor­han­den ist“, sagen Huber und Rößl­hu­ber.

Red mit Austria

Als größ­tes Pro­blem für die An­rai­ner stell­te sich die enor­me Lärm­be­las­tung bei Spie­len der Aus­tria her­aus: „Die Lärm­be­las­tung für die un­mit­tel­ba­ren An­rai­ne­rin­nen und An­rai­ner ist un­zu­mut­bar. Bei allen Mes­sun­gen wur­den die er­laub­ten Grenz­wer­te deut­lich über­schrit­ten. Aber nicht nur die un­mit­tel­ba­ren An­rai­ner be­rich­ten über Lärm­be­läs­ti­gun­gen, selbst An­rai­ner der Kend­ler­sied­lung be­rich­ten über Pro­ble­me“, sagt Rößl­hu­ber.

Im Falle eines Auf­stie­ges der Aus­tria würde die Stadt eine neue und stär­ke­re Flut­licht­an­la­ge am Fuß­ball­platz in Max­glan bauen: „Die Aus­tria und die Stadt sind hier ge­for­dert, die Licht­be­las­tung und Licht­ver­schmut­zung für die An­rai­ner so ver­träg­lich wie mög­lich zu ma­chen. Über­haupt soll­te die neue Flut­licht­an­la­ge nur dann ein­ge­schal­tet wer­den, wenn Spie­le der Kampf­mann­schaft aus­ge­tra­gen wer­den. Zum Aus­leuch­ten von Trai­nings­ein­hei­ten unter der Woche soll­te die Flut­licht­an­la­ge nicht ver­wen­det wer­den“, stellt Huber klar.

Dem fügt GR Rößl­hu­ber hinzu: „Für die un­mit­tel­ba­ren An­rai­ner ist auch die enor­me Ver­kehrs­be­las­tung bei Spie­len der Aus­tria eine große Be­las­tung. Oft sind be­reits eine Stun­de vor dem Spiel die Ka­ro­lin­ger- und Kend­ler­stra­ße der­art über­las­tet, dass sich Staus bil­den. Neben der enor­men Ver­kehrs­be­las­tung ist für viele An­rai­ner das ‚Wild­par­ken‘ ein gro­ßes Pro­blem. Die Park­plät­ze der An­rai­ne­rin­nen und An­rai­ner, die un­mit­tel­bar neben dem Sta­di­on woh­nen, wer­den lei­der immer zu­ge­parkt. Zwar pos­tiert die Aus­tria bei Spie­len ‚Park­wäch­ter‘, diese kön­nen aber das ‚Wild­par­ken‘ nicht ver­hin­dern “, wei­ters sagt Rößl­hu­ber: „Auch An­rai­ner aus der Ber­ger-Sand­ho­fer-Sied­lung und rund um die Högl­stra­ße sind teil­wei­se von ‚Wild­par­kern‘ be­trof­fen. Wenn die Aus­tria jedes Spiel rund 1.600 Zu­schau­er im Sta­di­on hat, muss ein was­ser­dich­tes Park­platz­kon­zept auf dem Tisch lie­gen“, so Rößl­hu­ber.

Als be­son­ders un­an­ge­neh­mes Pro­blem wurde von vie­len An­rai­ne­rin­nen und An­rai­nern „wil­des Uri­nie­ren“ ge­nannt: „Die Aus­tria muss viel mehr mo­bi­le Toi­let­ten beim Sta­di­on auf­stel­len. Es kann nicht sein, dass die Fans ihre Not­durft in den Gär­ten und an den Haus­wän­den der An­rai­ner ver­rich­ten. Hier müs­sen Ver­bes­se­run­gen ge­trof­fen wer­den“, stellt Huber klar.

Für NEOS steht fest, dass die An­re­gun­gen der An­rai­ne­rin­nen und An­rai­ner ernst ge­nom­men wer­den müs­sen. Die Stadt ist auf­ge­for­dert, hier end­lich in einen Dia­log mit ihnen zu tre­ten.

NEOS hält an un­se­rer Po­si­ti­on zum Sta­di­on fest: „Ganz egal, wel­cher Ver­ein an die­ser Sport­an­la­ge tätig ist: Un­se­re Ent­schei­dung wäre immer die glei­che. Wir sind der fes­ten Über­zeu­gung, dass ein Fuß­ball­sta­di­on in einem Wohn­ge­biet nichts zu su­chen hat, un­ge­ach­tet der Heim­mann­schaft“, sagt Huber und fügt ab­schlie­ßend uni­so­no mit Rößl­hu­ber an: „Mit dem EM-Sta­di­on in Wals-Sie­zen­heim und dem Fuß­ball­sta­di­on in Grö­dig be­fin­den sich zwei bun­des­li­ga­taug­li­che Fuß­ball­sta­di­en un­mit­tel­bar vor den Toren der Stadt. Es ist zu wenig, auf das Bun­des­li­ga­sta­tut zu ver­wei­sen, nach dem nur zwei Pro­fi­mann­schaf­ten in einem Fuß­ball­sta­di­on spie­len dür­fen, und zu sagen, dass Grö­dig die Aus­tria nicht be­her­ber­gen will. Bür­ger­meis­ter Scha­den ist ja für sein Ver­hand­lungs­ge­schick be­kannt und soll­te schleu­nigst bei der Bun­des­li­ga um eine Son­der­ge­neh­mi­gung für die Aus­tria zum Spie­len im EM-Sta­di­on Wals an­su­chen oder mit der Ge­mein­de Grö­dig bzw. dem SV Grö­dig in Ver­hand­lun­gen für die Nut­zung ihres Sta­di­ons tre­ten.“